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Sivas Sehitler Anma Günü
Samstag, 15. Mai 2010 um 14:41 Uhr

DUYURU

26.06.2010 saat 17:00 de

Bünde AKM de 

Sivas Sehidimiz Hasret Gültekin in esi
Yeter Gültekin le

Sivas Sehitlerimizi anmaya davet ediyoruz.


 
Siir Türkü Sohbet Aksami
Samstag, 15. Mai 2010 um 14:33 Uhr

DUYURU

22.05.2010 saat 17:00 de

Bünde AKM de

Ozan ALI MAHIR le
Siir, Türkü, Sohbet aksami yapiyoruz.

 
Vorläufige Änderungen des Saz Unterrichts
Sonntag, 31. Januar 2010 um 11:52 Uhr

Aufgrund des Ausfalls unseres einen Saz Lehreres gibts es Änderungen in den nächsten paar Wochen, die dringend zu beachten sind :

Am 06.02.10 fängt der Unterricht für beide Kurse wie üblich um 12.00 Uhr an, ist jedoch dreistündig.

Am 13.02.10 ist dieses ebenfalls so wie am 06.02.

Am 20.02.10 findet der Unterricht für die Fortgeschrittenen von 12.00- 14.00 statt

                  für die Anfänger beginnt der Unterricht um 14.15 und endet um 16.00 Uhr

 

Demzufolge fällt der Unterricht am 27.02.10 aus.

 

Nach dieser Zeit findet der Unterricht wie gewohnt statt, das heißt beide Kurse haben von 12.00-14.00 Uhr  in verschiedenen Räumen Unterricht.

 
Der alevitsche Religionsunterricht und die Überlieferung der alevitischen Geschichte
Mittwoch, 30. Dezember 2009 um 15:51 Uhr

 


Tacim Keser(Vorstand BAB), Vural Ipek(Vorstandsvorsitzender BAB), Yilmaz Kahraman(Vorsitzender des NRW-Regionalverbands der alevitischen Jugend und Islamwissenschaftler) und Aziz Aslandemir(Vorstandsvorsitzender des AKM Dortmund und alevitischer Religionslehrer) (v.links)" Foto: Deniz Keser

 

Passend zur Muharremfastenzeit (Fastenzeit der alevitischen Religion) besuchten Aziz Aslandemir (Religionslehrer) und Yilmaz Kahraman (Islamwissenschaftler)  das Alevitische Kulturzentrum in Bünde. Anlass des Besuchs war unter anderem ein Diskussionsabend über den neu eingeführten alevitischen Religionsunterricht an den Schulen in Deutschland und die historische Entwicklung bzw. die Überlieferung des Alevitentums.

 

Aslandemir machte darauf aufmerksam, dass „die erste Hürde bei der Einführung des alevtischen Religionsunterrichts darin bestand, dass es kein „heiliges Buch“ im Sinne der Bibel oder des Korans gibt.“ Dieses sei auf die Verfolgung in der Geschichte der Aleviten zurückzuführen. Trotz dieser Verfolgung hätte der alevitische Glaube überlebt, wobei dabei zwei Aspekte nach Meinung von Kahraman von entscheidender Bedeutung waren:

 

1.   Die Überlieferung der alevitischen Geschichte durch sogenannte „Deyis“ (Verse und Gedichte von Geistlichen, wie von Pir Sultan Abdal, die mit dem Musikinstrument „Baglama“ begleitet werden)

 

2.       Der ständige Ruf nach Gerechtigkeit, der durch die wiederfahrende Ungerechtigkeit immer präsent war

 

Eine weitere Grundlage für das Alevitentum bietet der „Buyruk“. Dieser ist als eine Art Schrift zu verstehen, die zu der Rechtsschule (Mesep) der Anhänger von Cafer-i Sadik gehört. Die Aleviten sind nach Kahraman eher zu dieser Gruppe zuzuordnen. So sei es existenziell, die Grundlagen und Fundamente des Alevitentums den Kindern beizubringen. Deshalb wurde Anfang des Jahres ein Gremium (bestehend aus hauptsächlich Lehrern alevtischen Glaubens) geschaffen, um ein Konzept für den Religionsunterricht zu entwickeln. Schwierigkeiten hätte es vor allem darin gegeben, den alevitischen Religionsunterricht als versetzungsrelevantes Fach anbieten zu können, so Aslandemir. Diese Prozedur wäre insbesondere mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden gewesen.

 

 

Aslandemir betonte, dass zwar der Bedarf am alevitischen Religionsunterricht hoch sei, allerdings bestünde aktuell die zentrale Problematik im Lehrermangel. Denn die alevitischen Religionslehrer müssten neben dem Lehramtsstudium zusätzlich eine Ausbildung absolvieren, um den alevitischen Glauben unterrichten zu dürfen. Aslandemir hebte hervor, dass eine frühzeitige Sorge für den Nachwuchs an Lehrern alevitischen Glaubens notwendig sei, um diesen Unterricht auch großräumig anbieten zu können. Zurzeit gäbe es z.B. nur eine ausgebildete Religionslehrerin (Suzan Keser) im Raum Ostwestfalen Lippe, die den alevitischen Glauben in Bielefeld den Grundschülern lehrt. Daher appellierte Aslandemir an die jungen Menschen, auch die Fortbildung während oder nach einem Lehramtsstudium wahrzunehmen.

 

 

Text und Foto: Deniz Keser

 

 

Fotos sind urheberrechtlich geschützt.

 

 
"Muharrem Sohbetleri"
Dienstag, 29. Dezember 2009 um 22:16 Uhr

 

Am 26.Dezember  dieses Jahres trafen der Dede Cafer Kaplan, Vorsitzender des „Inanc Korulu“ der AABF, Turgut Öker, derzeitiger Vorsitzender der AABF und Ali Dogan, BDAJ Vorsitzender, in unserem Verein ein um mit uns über das Muharrem Fasten zu reden.

Diese sind von rund 100 Menschen diese sehr herzlich begrüßt worden. Aufgrund der Zeit,16.45, die das Ende des Fastens für den Tag symbolisierte, eröffnete Dede Cafer Kaplan mit einem Gebet das Essen am 13. Tag des Muharrem Fastens.

  

               

 

 Cafer Kaplan begann in der Gesprächsrunde mit einem Lob an unserenVerein und wies im Laufe seiner Rede wiederholt auf die Wichtigkeit des Muharremonats und die 12 Imame hin.

Er erwähnte die Schlacht von Kerbela (siehe News) und sagte, dass wir Aleviten durch das Fasten dem Imam Hüseyin näher kommen, seine Gedanken verstehen sollen und seinem Sinn für Gerechtigkeit in so einer Situation folgen können. Denn Imam Hüseyin hat sich durch nichts dazu bewegen lassen aufzugeben und hat der Ungerechtigkeit ins Auge gesehen. Seine Gefährten begaben sich dem Hungertod, er starb im Kampf.

Die Tatsache, dass wir zur Fastenzeit kein Wasser trinken, hängt damit zusammen, dass die Kindern in den Zelten zu der Zeit in Kerbela verdurstet sind, weil Yezit ihnen kein Wasser zukommen lassen hat. Auf das Fleisch verzichten wir, weil es das Blutvergießen darstellt.

Die Bedeutung des 12tägigen Fastens im Muharrem-Monat soll einem  mit einem gewissen Verständnis das Ereignis um Kerbela lehren.

Der „Inanc Korulu“ des AABF, betont der Vorsitzenden Cafer Kaplan, hat sich dafür eingesetzt, dass bei YOL TV während der des Fastensmonats zahlreiche Glaubensprogramme veröffentlich wurden.

Hierbei sprach er auch die Jugend an, da ihre Vorgehensweise in der Fastenzeit nicht den alten Normen entspricht, da sie während der Arbeit und Schule selbstverständlich auf ihre Hygiene zu achten hätten. Und sich nicht wie früher in Dörfern Anatoliens verhalten können. Zu diesem Punkt sagte Cafer Kaplan zu den Jugendlichen, dass es wichtiger sei, die Gedanken des Imam Hüseyins zu verstehen und das Verständnis von Hunger zu erlangen als das ganze drum herum.

In dieser Zeit stellte der Dede ein kleines Gebetsheft vor, indem wichtige Gebete in die türkische Sprache übersetzt worden sind

Hiermit wollten sich die alevitischen „Dedes“ von den Sunniten abgrenzen, weil die Gebete jeder verstehen soll und sie nicht wie im Sunnitischen nur in Arabischer Sprache vorgetragen werden. Er erwähnte auch die langwierige Recherche für die Bräuche und Gebet der Dedes, die er uns mit Stolz erläutern konnte.

 

 

 Danach ließ der Dede Turgut Öker zu Wort kommen, der mit der Geschichte von Kerbela  zum dem Vortrag von Cafer Kaplan anknüpfte.

Mit der Aussage, dass es nicht noch ein Kerbela geben dürfe und wir daraus gelernt hätten, weist er auf den Zusammenhalt der Aleviten in der heutigen Zeit hin und dass diese nicht noch mal so einen Verlust zulassen werden.

Er macht auf die letzten 40 Jahre aufmerksam und die Veränderungen, die wir in all diesen Jahren vollbracht haben.

Dieser war auch davon überzeugt, dass sich in jenem Moment 50.000-60.000 Mitglieder in den Vereinen zusammengefunden hätten und über den Muharrem- Monat redeten.

Mit dem Beispiel der Türkei, veranschaulichte Turgut Öker, eine eher schlechte Entwicklung unserer Religionsgemeinschaft.

Denn ein Glaube braucht Freiheiten um sich entfalten zu können, jedoch ist selbst die Beibehaltung des Alevitentums in der Türkei in den letzten Jahrzehnten relativ schwer gewesen.

Zudem haben die Menschen auf der Welt und vor allem in der Türkei ein falsches Bild vom Alevitentum, da sie nicht viel über diesen Glauben wissen.

Aus diesem Grund sei es unsere Aufgabe, den Unwissenden das Alevitentum richtig vorzustellen.

Und Turgut Öker sagte: „Es ist nicht leicht ein Alevite zu sein.“

Dann beendete Turgut Öker seine Rede und wünschte unserem Verein schon mal ein Frohes Neues Jahr.

Heute haben sich die Aleviten europaweit integriert und sich gut entfaltet, sie haben einen eigenen Fernsehsender (YOL TV), eine eigene Zeitschrift (Alevilerin Sesi), zahlreiche Internetseiten usw. die von jedem Aleviten unterstützt werden müssen.

Ich denke, wir sollten uns mindestens darum bemühen diese Medien zu erhalten, nicht zu letzt für unsere Nachfahren, damit diese handfeste Medien über ihren Glauben haben.

 

Am Ende dieser Reden wies Ali Dogan daraufhin, dass zum ersten Mal in der Geschichte der AABF diese drei Vorsitzenden an einer Podiumsdiskussion in einem Verein beteiligt waren.

 

Nachdem unsere Gäste ihr Wissen, ihre Wünsche und Anforderungen an jeden Einzelnen in dem Raum geäußert hatten, eröffneten sie eine Frage-Antwort-Runde, bei diesem sich unsere Mitglieder engagiert beteiligten und unklare Fragen zu Wort brachten.

 

Yeliz

  
 
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